FAQ’s

Zebradrucker an USB anschließen

– WinXP-PC vorbereiten:
– Als Administrator anmelden
-Drucker per USB anschließen und einschalten
– Im Gerätemanager: USB-Controller -> USB-Druckerunterstützung muss sichtbar sein
– Start -> Drucker und FAX…
– Drucker hinzufügen
– Nur Punkt bei Lokaler Drucker einstellen -> Weiter
– Anschluss waählen z.B.: USB001… -> Weiter
– Standard -> Generic / Text Only -> Weiter
– Punkt bei Vorh. -> Druckername: usbzebra
– Punkt bei nein setzen -> Weiter
– Punkt bei Freigabename: usbzebra
– Standort: lokal -> Kommentar: für copy /b (ist aber nicht wichtig!)
– Testseite drucken auf NEIN!!! -> Weiter -> Fertigstellen
– In den Druckereigenschaften -> Sicherheit -> Jeder -> erste 3 Haken setzen
– Als normaler Benutzer anmelden:
– Der PC muss die Druckdatei z.B. druck.zpl erzeugen. Diese Datei enthält die Zebra-Steuerzeichen z.B.:
***** Begin der Steuerdatei *****
^XA
^FO10.10^A0N,100,100^FDTEST^FS
^PQ2
^XZ
***** ENDE der Steuerdatei *****
Mit folgendem Befehl wird diese Datei an den USB-Zebra-Drucker gesendet:
Copy ausdruck.zpl /B \\PC-Name=PCxxxx\DruckerFreigabename=usbzebra
Fertig!

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Rückführende Kalibration LVS

Kalibrierung
(in Anlehnung an das englische Wort „calibration“ auch Kalibration) in der Messtechnik ist ein Messprozess zur zuverlässig reproduzierbaren Feststellung und Dokumentation der Abweichung eines Messgerätes oder einer Maßverkörperung zu einem anderen Gerät oder Maßverkörperung, das in diesem Fall als Normal bezeichnet wird. In der Definition des VIM von JCGM 2008 [1] kommt zwingend ein zweiter Schritt zur Definition der Kalibrierung hinzu, nämlich die Berücksichtigung der ermittelten Abweichung bei der anschließenden Benutzung des Messgerätes zur Korrektur der abgelesenen Werte.Der Begriff Kalibrierung wird häufig mit den nicht synonymen Wörtern Eichung, Konformitätsaussage, Spezifikationsprüfung, Abgleich, Justierung oder Zertifizierung verwechselt, zur Abgrenzung siehe unten.

Rückführbarkeit
Bei einer rückführbaren Kalibrierung wird zunächst ein rückführbares Normal eingesetzt. Solch ein Normal besitzt selbst eine Kalibrierung, die durch eine ununterbrochene Kette von Kalibrierungen eine Beziehung zu den Definitionen der SI-Einheiten hat. Diese Beziehung wird ausgedrückt durch die beiden Parameter Abweichung und Kalibrierunsicherheit. Wird das Ergebnis der Kalibrierung nun wiederum mit Abweichung und Unsicherheit ausgedrückt, so ist auch dieses Kalibrierergebnis rückführbar. Rückführbarkeit ist also die Eigenschaft eines Ergebnisses und nicht eines Gerätes.

Zunahme der Unsicherheit bei einer Kalibrierung
Mit jeder Kalibrierung entlang der Rückführbarkeitskette nimmt die Unsicherheit zu. Die kalibrierten Gegenstände sind somit immer niederwertiger (von niederer Ordnung) als die Normale, mit denen sie kalibriert wurden.

Die Kalibrierung ist eine Momentaufnahme
Aussagen über das zeitliche Verhalten (Drift) eines Messgerätes können erst nach einigen erfolgten Kalibrierungen gemacht werden. Erst durch diese Betrachtungen und entsprechende zusätzliche Unsicherheitsbeiträge behalten Messergebnisse auch für die Dauer  zwischen zwei Kalibrierintervallen die Rückführbarkeit.

Vorgehensweise bei einer Kalibrierung
Zu einer Kalibrierung gehört

  •     die Definition des Messprozesses
  •     Umgebungsbedingungen
  •     erforderliche Normale
  •     Vorgehensweise
  •     Erstellung eines mathematischen Modells zur Auswertung der Kalibrierung inklusive ihrer Unsicherheit
  •     Durchführung der Kalibrierung
  •     Erstellung eines Ergebnisberichts, auch Kalibrierschein oder Kalibrierzertifikat genannt, mit Angabe eines vollständigen Ergebnisses, also Abweichung und Kalibrierunsicherheit.

Akkreditierung
Staatliche Akkreditierungsstellen akkreditieren Kalibrierlabore und bestätigen dadurch deren Kompetenz für im Akkreditierungsumfang durchgeführte Kalibrierungen.

Abgrenzung gegen andere Begriffe
Eine Eichung ist die Bestätigung der Konformität eines dem Gesetz nach eichpflichtigen Messgerätes mit einer gesetzlichen nationalen Vorschrift. Eine Konformitätsaussage oder Spezifikationsprüfung kann im Anschluss an eine Kalibrierung erfolgen, ist aber nicht zwingender Bestandteil. Ein Abgleich oder eine Justierung kann im Anschluss an eine Kalibrierung und eine Konformitätsprüfung erfolgen (wenn z.B. die festgestellte Abweichung  unzulässig hoch ist), ist aber nicht zwingender Bestandteil.

Nach jeder Justierung muss eine erneute Kalibrierung stattfinden, weil durch die Änderung am Messgerät eine vorher durchgeführte Kalibrierung bedeutungslos wird. Die erste Kalibrierung wird als ‚as found‘, die zweite als ‚as left‘ bezeichnet.

Eine Zertifizierung ist die Bestätigung einer unabhängigen Zertifizierungsstelle, dass eine Sache (Produkt, Person, System) alle Anforderungen einer Anforderungsliste erfüllt.

Ein anschauliches Beispiel ist das Kalibrieren einer selbstanzeigenden Waage durch Auflegen von Gewichtsstücken als Normale. Unter Berücksichtigung systematischer Einflüsse (zuvor durch Kalibrierung ermittelte Messabweichungen der Gewichtsstücke; Luftdruck, Temperatur, Auftriebskräfte) und zufälliger Einflüsse wird die Anzeige der Waage mit der aufgelegten Masse verglichen und die Unsicherheit dieser Abweichung geschätzt. Ein einfaches Kalibrierergebnis lautet also: Die Waagenanzeige hat bei einer Belastung von 200 g eine Abweichung von +0,12 g; dieses Ergebnis hat eine Unsicherheit von 0,20 g mit einem Vertrauensbereich von 95 %.

Richtlinien & Normen
DIN EN ISO 9001:2008: In diesem Regelwerk für die Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen wird gefordert, dass für das hergestellte Produkt qualitätsrelevante Kenndaten mit kalibrierten Messinstrumenten gemessen werden.

Neben den Auflagen und technischen Maßnahmen der Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement, wie beispielsweise die Prüfmittelüberwachung und rückführbare Kalibrierung von Messmitteln beinhaltet die Kalibrierrichtlinie 2622 von VDI, VDE, DGQ und DKD (Deutscher Kalibrierdienst) allgemeine Kalibrieranweisungen Modelle für die Messunsicherheitsberechnung und die Rückführung von Messgrößen für die meisten elektrischen und elektronischen Instrumente.

Kalibrierung außerhalb der Messtechnik
In der Finanzmathematik wird der Vorgang des Anpassens eines Modells an Preise von Derivaten als Kalibrieren bezeichnet. In der Statistik bezeichnet man die Umkehrung einer Regression als Kalibrierung. Im Zusammenhang mit der Radiokohlenstoffdatierung bezeichnet man mit Kalibrierung bzw. Kalibration den Abgleich des gemessenen Radiokohlenstoffalters einer Probe mit unabhängigen Skalierungen (zum Beispiel der Dendrochronologie), womit das Alter der Probe in Sonnenjahre umgerechnet werden kann.

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Kalibration Axicon Prüfgerät

Unterschieden wird in A: Der kleinen Kalibration und B: Der Re-Kalibration

A: Die kleine Kalibration
Die Axicon Prüfgeräte werden mit einer Kalibrierkarte ausgeliefert. Zum reibungslosen Betreiben der Prüfgeräte müssen Sie das Gerät ca. alle 3 Monate mithilfe dieser Karte kalibrieren. Starten Sie dazu die Axicon-Software und stellen Sie sicher das das Prüfgerät im USB-Slot (oder alternativer Slot RS232) eingesteckt ist. Sie erkennen dass das Gerät angeschlossen ist daran, dass die Dioden am Gerät erleuchtet sind. Nun legen Sie die Kalibrierkarte flach auf den Tisch. Drücken Sie die Taste F2 oder wählen Sie aus dem Menü „Kalibration“ aus. Geben Sie die Kontrastwerte der Kalibrationskarte in die Textfelder des Dialogfensters ein und „BESTÄTIGEN SIE NICHT DEN OK BUTTON“ oder „DRÜCKEN SIE NICHT DIE ENTER TASTE“ beides führt zum Schliessen des Kalibrationsdialog. Sondern führen Sie nun 10 Messungen aus. Dies machen Sie indem Sie den Messcode der Kalbrierkarte messen. In der Software wird oben links die Messanzahl angezeigt. Bestätigen Sie nun den Kalibrierabschluss mit dem OK-Button. Nun können Sie das Gerät benutzen.

B: Die Re-Kalibration
Was wird gemacht ?

  • Registrierung und Erfassung in der Gerätedatenbank
  • Prüfung des Gerätes auf Beschädigungen Reinigen der Optik
  • Programmierung der Gerätesoftware
  • Ein LED Test
  • Reproduzierbarkeits-Test der Reflexion
  • Pixel-Dimensionalprüfung
  • Test für die optische Fokusierung (Modulation)
  • Test optische Gleichmäßigkeit
  • Sie erhalten einen ausführlichen Bericht über die Rekalibrierung.
  • Die Dioden des Prüfgerätes haben eine lange Lebensdauer. Diese erfahren im Laufe der Benutzungszeit eine Intensitätsschwächung und muss in regelmäßigen Intervallen nachjustiert werden.

Damit Sie sicher gehen können dass Ihr Prüfgerät richtig funktioniert muss wie bei anderen Prüfmitteln, auch Ihr Prügerät alle 12 Monate „RE-KALIBRIERT“ werden.
Dies kann nur von Ihrem Fachhändler gemacht werden. In diesem Zyklus wird auch die Kalibrierkarte erneuert. Denn diese erfährt je nach Gebrauch und Witterungseinfluss Kontrastveränderungen.
Wenn Sie fragen zur Rekalibration haben rufen Sie uns einfach an: 0521/948577-0

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IQ/OQ

Leitfaden des IQ/OQ Arbeitsverfahrens für die INTEGRA*95xx Serie zum Aufnehmen Ihres neuen Prüfgerätes im Betrieb.

Wie funktionierts ?
Ein Produkt/Service zusammengestellt von LVS-Inc.
Angeboten von WYRWAL IDENT

Bei der Einführung neuer Produktionsmittel ist man, insbesondere in der Pharmazeutischen Industrie verpflichtet sog. IQ/OQ Verfahren durchzuführen. Diese Verfahren können sehr aufwendig sein.

Mit dem IQ/OQ Validation Manual der LVS 95xx Serie hat LVS-Inc. ein Produkt geschaffen, welches diese Verfahren erheblich vereinfacht. Es müssen eventl. nur noch firmenspezifische Anpassungen durchgeführt werden. Dieses Produkt wurde in enger Kooperation mit amerikanischen pharmazeutischen Konzernen entwickelt und von diesen (und weiteren) inzwischen vielfach verwendet. Das Validation Manual enthält nicht nur die notwendigen Daten, sondern auch einen kompletten Testsatz mit den erforderlichen 1D und 2D Symbolen. Das Produkt ist in englischer Sprache. Eine Übersetzung ist nicht vorgesehen.
Das Validation Manual besteht aus drei Kapiteln mit Unterabschnitten.

I. Installation Qualification (IQ)
A. Sektion A:
Eine Liste von Fragen betreffend der Installation von INTEGRA*9500/9505. Der Techniker, welcher die Installation durchführt, bestätigt mit Unterschrift und Datum, dass bestimmte Kriterien erfüllt wurden.

B. Sektion B:
Das System ist kalibriert und die Messergebnisse, welche mit der „Calibrated Conformance Standard Test Card for EAN/UPC Symbols“ (diese Test Karte wird mit jedem INTEGRA*9500/05 mitgeliefert und trägt eine Seriennummer) ermittelt wurden, werden dokumentiert. Der Techniker vergleicht die gemessenen Werte mit den Werten auf der Test Karte und bestätigt, dass die ermittelte Güteklasse (Grade) innerhalb der Toleranz liegt.

II. Operational Qualification (OQ)
A. Sektion A:
Das OQ ist so gestaltet, dass damit zertifiziert werden kann, dass das INTEGRA*9500/05 nach den vom Hersteller und ISO vorgegeben Testmethoden arbeitet. In dieser Sektion des OQ werden die mitgelieferten Testkarten zweimal gemessen. Die beiden jeweiligen Ergebnisse werden verglichen und dokumentiert. Je nachdem, ob die Ergebnisse innerhalb oder außerhalb der akzeptablen Toleranz liegen, erhalten sie die Bewertung „Bestanden“ bzw. „Durchgefallen“. (Pass/Fail)
B. Sektion B:
Diese Sektion behandelt Fragen welche sich auf den Betriebszustand des INTEGRA*9500/05 beziehen. Jede Frage wird beantwortet und mit datierter Unterschrift versehen.
C. Sektion C:
Diese Sektion behandelt Fragen, welche sich auf die Dokumentation des INTEGRA*9500/05 beziehen. Jede Frage wird beantwortet und mit datierter Unterschrift versehen.
D. Sektion D:
Diese Sektion behandelt Fragen, welche sich auf die Kriterien im Rahmen von „Records & Electronic Signatures“ als Bestandteil der von der FDA unter 21 CFR Part 11 gefordert sind, beziehen.

III. Operational Training Dokumentation
In dieser Sektion wird das durchgeführte Training der Anwender dokumentiert.

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Rückführende Kalibration Axicon

(in Anlehnung an das englische Wort „calibration“ auch Kalibration) in der Messtechnik ist ein Messprozess zur zuverlässig reproduzierbaren Feststellung und Dokumentation der Abweichung eines Messgerätes oder einer Maßverkörperung zu einem anderen Gerät oder Maßverkörperung, das in diesem Fall als Normal bezeichnet wird. In der Definition des VIM von JCGM 2008 [1] kommt zwingend ein zweiter Schritt zur Definition der Kalibrierung hinzu, nämlich die Berücksichtigung der ermittelten Abweichung bei der anschließenden Benutzung des Messgerätes zur Korrektur der abgelesenen Werte.Der Begriff Kalibrierung wird häufig mit den nicht synonymen Wörtern Eichung, Konformitätsaussage, Spezifikationsprüfung, Abgleich, Justierung oder Zertifizierung verwechselt, zur Abgrenzung siehe unten.

Rückführbarkeit
Bei einer rückführbaren Kalibrierung wird zunächst ein rückführbares Normal eingesetzt. Solch ein Normal besitzt selbst eine Kalibrierung, die durch eine ununterbrochene Kette von Kalibrierungen eine Beziehung zu den Definitionen der SI-Einheiten hat. Diese Beziehung wird ausgedrückt durch die beiden Parameter Abweichung und Kalibrierunsicherheit. Wird das Ergebnis der Kalibrierung nun wiederum mit Abweichung und Unsicherheit ausgedrückt, so ist auch dieses Kalibrierergebnis rückführbar. Rückführbarkeit ist also die Eigenschaft eines Ergebnisses und nicht eines Gerätes.

Zunahme der Unsicherheit bei einer Kalibrierung
Mit jeder Kalibrierung entlang der Rückführbarkeitskette nimmt die Unsicherheit zu. Die kalibrierten Gegenstände sind somit immer niederwertiger (von niederer Ordnung) als die Normale, mit denen sie kalibriert wurden.

Die Kalibrierung ist eine Momentaufnahme
Aussagen über das zeitliche Verhalten (Drift) eines Messgerätes können erst nach einigen erfolgten Kalibrierungen gemacht werden. Erst durch diese Betrachtungen und entsprechende zusätzliche Unsicherheitsbeiträge behalten Messergebnisse auch für die Dauer zwischen zwei Kalibrierintervallen die Rückführbarkeit.

Zu einer Kalibrierung gehört

  • die Definition des Messprozesses
  • Umgebungsbedingungen
  • erforderliche Normale
  • Vorgehensweise
  • Erstellung eines mathematischen Modells zur Auswertung der Kalibrierung inklusive ihrer Unsicherheit
  • Durchführung der Kalibrierung
  • Erstellung eines Ergebnisberichts, auch Kalibrierschein oder Kalibrierzertifikat genannt, mit Angabe eines vollständigen Ergebnisses, also Abweichung und Kalibrierunsicherheit.

Akkreditierung
Staatliche Akkreditierungsstellen akkreditieren Kalibrierlabore und bestätigen dadurch deren Kompetenz für im Akkreditierungsumfang durchgeführte Kalibrierungen.

Abgrenzung gegen andere Begriffe
Eine Eichung ist die Bestätigung der Konformität eines dem Gesetz nach eichpflichtigen Messgerätes mit einer gesetzlichen nationalen Vorschrift. Eine Konformitätsaussage oder Spezifikationsprüfung kann im Anschluss an eine Kalibrierung erfolgen, ist aber nicht zwingender Bestandteil. Ein Abgleich oder eine Justierung kann im Anschluss an eine Kalibrierung und eine Konformitätsprüfung erfolgen (wenn z.B. die festgestellte Abweichung unzulässig hoch ist), ist aber nicht zwingender Bestandteil.

Nach jeder Justierung muss eine erneute Kalibrierung stattfinden, weil durch die Änderung am Messgerät eine vorher durchgeführte Kalibrierung bedeutungslos wird. Die erste Kalibrierung wird als ‚as found‘, die zweite als ‚as left‘ bezeichnet.

Eine Zertifizierung ist die Bestätigung einer unabhängigen Zertifizierungsstelle, dass eine Sache (Produkt, Person, System) alle Anforderungen einer Anforderungsliste erfüllt.

Ein anschauliches Beispiel ist das Kalibrieren einer selbstanzeigenden Waage durch Auflegen von Gewichtsstücken als Normale. Unter Berücksichtigung systematischer Einflüsse (zuvor durch Kalibrierung ermittelte Messabweichungen der Gewichtsstücke; Luftdruck, Temperatur, Auftriebskräfte) und zufälliger Einflüsse wird die Anzeige der Waage mit der aufgelegten Masse verglichen und die Unsicherheit dieser Abweichung geschätzt. Ein einfaches Kalibrierergebnis lautet also: Die Waagenanzeige hat bei einer Belastung von 200 g eine Abweichung von +0,12 g; dieses Ergebnis hat eine Unsicherheit von 0,20 g mit einem Vertrauensbereich von 95 %.

Richtlinien & Normen
DIN EN ISO 9001:2008: In diesem Regelwerk für die Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen wird gefordert, dass für das hergestellte Produkt qualitätsrelevante Kenndaten mit kalibrierten Messinstrumenten gemessen werden.

Neben den Auflagen und technischen Maßnahmen der Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement, wie beispielsweise die Prüfmittelüberwachung und rückführbare Kalibrierung von Messmitteln beinhaltet die Kalibrierrichtlinie 2622 von VDI, VDE, DGQ und DKD (Deutscher Kalibrierdienst) allgemeine Kalibrieranweisungen Modelle für die Messunsicherheitsberechnung und die Rückführung von Messgrößen für die meisten elektrischen und elektronischen Instrumente.

Kalibrierung außerhalb der Messtechnik
In der Finanzmathematik wird der Vorgang des Anpassens eines Modells an Preise von Derivaten als Kalibrieren bezeichnet. In der Statistik bezeichnet man die Umkehrung einer Regression als Kalibrierung. Im Zusammenhang mit der Radiokohlenstoffdatierung bezeichnet man mit Kalibrierung bzw. Kalibration den Abgleich des gemessenen Radiokohlenstoffalters einer Probe mit unabhängigen Skalierungen (zum Beispiel der Dendrochronologie), womit das Alter der Probe in Sonnenjahre umgerechnet werden kann.

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Begriffe Codeprüfung

Was ist eine Strichcodeprüfung? (Barcodeprüfung oder Codeprüfung)
Bei der Strichcodeprüfung wird ein Code vom Prüfgerät gescannt – hierbei wird der Strichcode in eine sogenannte „Digitale Kurve“ (Reflexionsprofil) aufgezeichnet. Als Beispiel verwenden wir einen EAN13, dieser wird mit einer Blendengrösse von 6 mil (6×25µ = 150µ) abgetastet. Diese Blende ist von der Norm für diesen Code-Typ vorgeschrieben. In dem entstandenen „Reflektionsprofil“ befinden sich die Informationen, welche zur Auswertung benötigt werden. Eine Analyse-Software z.B der Firmen AXICON oder LVS kann nun eine Graduierung anhand der gemessenen Parameter errechnen und gibt diese in Form eines Berichtes aus.
Seit den 70er Jahren findet der Strichcode mehr und mehr Einsatz in Handel und Industrie. Heute benutzt der Handel Strichcode im höchsten Maße. Aufgrund logistischer Anwendungen wird immer häufiger ein gut lesbarer Strichcode unumgänglich, da die heutige Logistik einen schnellen und reibungsfreien Ablauf erfordert.

Bei vielen großen Handelsketten werden sogar Codes mit bestimmter CenAnsi-Graduierung erwartet. Nicht selten werden Waren nur Aufgrund schlechter Codes , von der Warenannahme ausgeschlossen. Diese können den Herstellern große Kosten verursachen. Aus diesem Grund ist es wichtig die Codes regelmässig mit einem Prüfgerät zu prüfen, da Druckmaschinen natürlichen Verschleisserscheinungen unterliegen.

Normen
Es existieren Normen aller Art für Barcodierungen. Bitte informieren Sie sich welche dieser Normen Sie benötigen. Normen sind kostenpflichtig. Es gibt einige Normenanbieter im Web. Hier ein kleiner Auszug bestehender Normen. Fast alle Prüfgeräte werten die Codes nach den gängigsten Normierungen aus.

Hinweis ! Unsere Prüfgeräte arbeiten nach allen gebräuchlichen Normen, sehen Sie sich hierzu unsere Prüfgeräte an.

EN 798 Spezifikation für Codabar
ISO/IEC 15416 Testspezifikationen für 1 D Codes
ISO/IEC 15415 Testspezifikationen für 2 D Codes
ISO/IEC 15417 Spezifikationen für EAN128
ISO/IEC 15420 Spezifikation für EAN/UPC
ISO/IEC 15421 Spezifikationen für Filmmaster
ISO/IEC 16388 Spezifikationen für Code 39
ISO/IEC 16390 Spezifikationen für Interleaved 2/5

CEN/ANSI Gradierungen
Die Gradierungen erfolgen nach dem Schulnotensystem. Das Amerikanische System ist nach Buchstaben- , und das Europäische System ist nach Zahlensystem gestaffelt. Die Bedeutung ist hier in dieser Tabelle aufgelistet.

EN/ISO ANSI Bedeutung
4 A Sehr gut
3 B gut
2 C befriedigend
1 D ausreichend
0 F ungültig

Rmin
… ist der minimale Reflexionswert, der auch zur Bestimmung des Symbolkontrastes verwendet wird. Er stellt die Balken dar. Als Parameter wird eine Anforderung definiert, die besagt, daß Rmin kleiner oder gleich der Hälfte von Rmax sein muß. Damit wird ein maximal erlaubter Balkenreflexionswert im Verhältnis zu Rmax definiert.

Defekte
… sind weiße Flecken in Balken oder schwarze Flecken in den Weiß-Bereichen. Sie stellen sich als sogenannte Peaks im Reflexionsprofil dar. Defekte sollten so niedrig wie möglich gehalten werden, denn Sie haben direkten Einfluss auf die Codequalität.Sie entstehen beim Drucken durch:
Verquetschungen (Flexodruck)
Spritzfehler (Tintenstrahldruck)
Farbbandfalten (Thermotransferdruck)
Staubbildungen
Mechanische Kontakte
… uvm.Die Toleranzbereiche sind :

Einstufung Defekte
A(4) >=0,15
B(3) >=0,20
C(2) >=0,25
D(1) >=0,30
F(0) > 0,30

Dekodierung
… prüft, ob ein Code seinen Spezifikationen entspricht. Wie da wären:
Ratio oder Verhältnis, Prüfziffer, etc..
Diese Prüfung kann nur positiv oder negativ sein.

Symbolkontrast (SC)
… der Symbolkontrast ist die maximale Kontrastdifferenz in einem Codesymbol. Die Messung bezieht sich auf den gesamten Code inclusive Hellfeldbereichen. Hierbei gilt je größer die Differenz ist, desto besser ist die Benotung.Die Toleranzbereiche sind:

Einstufung SC
A(4) >=70%
B(3) >=55%
C(2) >=40%
D(1) >=20%
F(0) < 20%

Die Modulation
… ist ein Auswertungsmerkmal im Bezug auf den gleichmäßigen Druck im Bereich der Kontrastschwankungen. Je größsser die Gleichmäßigkeit der Balken und Lücken ist, desto besser ist die Modulation. Die Formel ist:
MOD = ECmin/SC

Die Toleranzbereiche sind:

Einstufung Modulation
A(4) >=0,70
B(3) >=0,60
C(2) >=0,50
D(1) >=0,40
F(0) < 0,40

Der Kantenkontrast
auch Adjazenzkontrast oder ECmin… ist ein Maß für den minimalen Kontrastunterschied in einem Barcodesymbol. Gemessen werden aneinanderliegende Elemente (Adjazente) je einem Balken mit vorhergehender oder folgender Lücke, die die kleinste Kontrastdifferenz haben.

Einstufung ECMIN
A(4) >=15%
B(3)
C(2)
D(1)
F(0) < 15%

Dekodierbarkeit
… ist ein Maß für zum Lesen relevanter Druckungenauigkeiten, die auf der Basis des Referenz-Dekodier-Algorithmus berechnet wird. Die Grundlage dafür sind metrische Abweichungen. Eine Verwendung dieses Meßwertes zur Prozesskontrolle beim Druckvorgang ist nicht möglich.

Einstufung DEC
A(4) >=0,62
B(3) >=0,50
C(2) >=0,37
D(1) >=0,25
F(0) < 0,25

IQ/OQ
„Leitfaden des IQ/OQ Arbeitsverfahrens für die INTEGRA*95xx Serie
Ein Produkt/Service zusammengestellt von LVS-Inc.
Angeboten von WYRWAL IDENTBei der Einführung neuer Produktionsmittel ist man, insbesondere in der Pharmazeutischen Industrie verpflichtet sog. IQ/OQ Verfahren durchzuführen. Diese Verfahren können sehr aufwendig sein.Mit dem IQ/OQ Validation Manual der LVS 95xx Serie hat LVS-Inc. ein Produkt geschaffen, welches diese Verfahren erheblich vereinfacht. Es müssen eventl. nur noch firmenspezifische Anpassungen durchgeführt werden. Dieses Produkt wurde in enger Kooperation mit amerikanischen Pharmazeutischen Konzernen entwickelt und von diesen (und weiteren) inzwischen vielfach verwendet. Das Validation Manual enthält nicht nur die notwendigen Daten, sondern auch einen kompletten Testsatz mit den erforderlichen 1D und 2D Symbolen. Das Produkt ist in englischer Sprache. Eine Übersetzung ist nicht vorgesehen.
Das Validation Manual besteht aus drei Kapiteln mit Unterabschnitten.

I. Installation Qualification (IQ)
A. Sektion A:
Eine Liste von Fragen betreffend der Installation von INTEGRA*9500/9505. Der Techniker, welcher die Installation durchführt, bestätigt mit Unterschrift und Datum, dass bestimmte Kriterien erfüllt wurden.
B. Sektion B:
Das System ist kalibriert und die Messergebnisse, welche mit der „Calibrated Conformance Standard Test Card for EAN/UPC Symbols“ (diese Test Karte wird mit jedem INTEGRA*9500/05 mitgeliefert und trägt eine Seriennummer) ermittelt wurden, werden dokumentiert. Der Techniker vergleicht die gemessenen Werte mit den Werten auf der Test Karte und bestätigt, dass die ermittelte Güteklasse (Grade) innerhalb der Toleranz liegt.

II. Operational Qualification (OQ)
A. Sektion A:
Das OQ ist so gestaltet, dass damit zertifiziert werden kann, dass das INTEGRA*9500/05 nach den vom Hersteller und ISO vorgegeben Testmethoden arbeitet. In dieser Sektion des OQ werden die mitgelieferten Testkarten zweimal gemessen. Die beiden jeweiligen Ergebnisse werden verglichen und dokumentiert. Je nachdem, ob die Ergebnisse innerhalb oder außerhalb der akzeptablen Toleranz liegen, erhalten sie die Bewertung „Bestanden“ bzw. „Durchgefallen“. (Pass/Fail)
B. Sektion B:
Diese Sektion behandelt Fragen welche sich auf den Betriebszustand des INTEGRA*9500/05 beziehen. Jede Frage wird beantwortet und mit datierter Unterschrift versehen.
C. Sektion C:
Diese Sektion behandelt Fragen, welche sich auf die Dokumentation des INTEGRA*9500/05 beziehen. Jede Frage wird beantwortet und mit datierter Unterschrift versehen.
D. Sektion D:
Diese Sektion behandelt Fragen, welche sich auf die Kriterien im Rahmen von „Records & Electronic Signatures“ als Bestandteil der von der FDA unter 21 CFR Part 11 gefordert sind, beziehen.

III. Operational Training Dokumentation
In dieser Sektion wird das durchgeführte Training der Anwender dokumentiert.

Einstufung Rmin
A(4) <= 0,5 RMax
B(3)
C(2)
D(1)
F(0) >Rmax

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